Die Republik Dschibuti freut sich über die Nominierung des Biosphärenreservats Archipel des Sept Frères – Ras Siyyan – Khor Angar – Godoria für das Jahr 2025. Das Gebiet liegt an einem der bedeutendsten marinen Kreuzungspunkte der Welt – dort, wo sich das Rote Meer und der Indische Ozean treffen. Hier verschmelzen warme tropische Gewässer mit nährstoffreichen Kaltwasserströmungen und schaffen einen der artenreichsten marinen Lebensräume unseres Planeten.
Ein Naturmosaik von globaler Bedeutung
Das Biosphärenreservat umfasst eine beeindruckende Vielfalt an Ökosystemen:
Korallenriffe, Seegraswiesen, Vulkaninseln, Mangrovenwälder sowie weitläufige Wüstenlandschaften. Diese einzigartige Kombination macht das Gebiet zu einem global anerkannten Hotspot der biologischen Vielfalt, in dem über 970 Arten dokumentiert wurden, darunter 12 Meeressäugerarten, 4 global gefährdete Meeresschildkrötenarten, über 520 Rifffischarten und 238 Korallenarten, von denen 32 bedroht sind. Zu den herausragenden Arten zählen u. a. Dugong (Dugong dugon), Walhai (Rhincodon typus) und Rußfalke (Falco concolor).
Die Mangrovensysteme von Ras Siyyan, Khor Angar und Godoria gelten als die größten und vielfältigsten in ganz Dschibuti. Das Gebiet ist zudem einer der weltweit wichtigsten Zugkorridore für Greifvögel: Jährlich ziehen 85.000 bis 245.000 Vögel durch die Region.
Sozioökonomische Bedeutung
Das Biosphärenreservat ist die Heimat von Afar Hirten- und Fischereigemeinschaften und unterstützt die traditionelle Lebensweisen. Dazu zählt die tradionelle Küstenfischerei, pastorale Viehwirtschaft, Dattelpalmenkultivierung, Salzgewinnung und die nachhaltige Nutzung von Mangrovenressourcen
Die Hafenstadt Obock sowie Dörfer wie Khor Angar bilden regionale Wirtschaftszentren. Auch der grenzüberschreitende Austausch mit dem benachbarten Jemen – insbesondere im Handel mit Fisch, Vieh und Waren – ist weiterhin Teil der kulturellen Identität dieser Region.
Ein Meilenstein für den Schutz der Natur und die nachhaltige Entwicklung
Mit seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt, seiner kulturellen Bedeutung und seinen nachhaltigen Nutzungsmodellen stellt das neue Biosphärenreservat ein eindrucksvolles Beispiel für harmonisches Zusammenwirken von Mensch und Natur dar. Die Republik Dschibuti ist stolz auf diesen wichtigen Schritt im globalen Engagement für den Naturschutz.
Im Rahmen der 69. Generalversammlung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) vom 15. bis 19. September 2025 in Wien fand ein Treffen zwischen S.E. Dr. Nabil Mohamed Ahmed, Minister für Hochschulwesen und Forschung der Republik Dschibuti, und S.E. Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der IAEO, statt, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Dschibuti und der IAEO erörtert wurde.
Weiterlesen: Teilnahme des Forschungsministers Dschibutis an 69. Vollversammlung der IAEO in Wien
Im Rahmen der Stärkung der interparlamentarischen Beziehungen zwischen der Republik Dschibuti und der Republik Österreich fand am 1. September 2025 ein Treffen zwischen einer Delegation des österreichischen Parlaments unter der Leitung des Abgeordneten Dr. Axel Kassegger und Mitgliedern der Nationalversammlung von Dschibuti statt.
Weiterlesen: Besuch einer Delegation des österreichischen Parlaments
Die Botschaft der Republik Dschibuti in Berlin ist anlässlich des Eid al-Adha am 5. und 6. Juni 2025 geschlossen.
Der Verteidigungsminister, S.E. Hassan Omar Mohamed, nahm am 13. und 14. Mai in Berlin an dem von der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen mit organisierten hochrangigen Treffen "UN Peacekeeping Ministerial in Berlin" teil. Der Minister stand an der Spitze einer Delegation, die aus dem Botschafter der Republik Dschibuti in Deutschland, S.E. Yacin Houssein Doualé, sowie hochrangigen Vertretern des Verteidigungsministeriums und der Botschaft in Berlin bestand.



